DAS NEUE FIRMEN-SIGNET

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Zur Präsentation des neuen Signets haben wir mit dem Designer Andreas Stötzner, langjährigem Weggefährten und Kollegen Silke Waglers, gesprochen.

September 2015 – Herr Stötzner, Sie kennen Silke Wagler nicht nur seit rund zwei Jahrzehnten, sondern tragen auch nach wie vor Wagler-Kleidung aus den Anfangsjahren. Naheliegend also, dass Sie als stilbewusster Graphiker das neue Firmen-Signet gestaltet haben…

Ja, das scheint Silke Wagler so gesehen zu haben, was mich natürlich sehr gefreut hat. Es stimmt, daß ich die Sachen, die sie vor ungefähr zwanzig Jahren für mich gemacht hat, immer noch trage. Das Schöne ist hier eben, daß die Qualität solcher Kleidung nicht nachläßt, auch wenn man sie oft trägt. Und natürlich freut sich Silke auch, wenn sie sieht, dass ihre Sachen auch nach vielen Jahren noch getragen werden. Wegen des neuen Firmenzeichens ist sie schon vor einiger Zeit an mich herangetreten und ich habe diese Aufgabe sehr gerne angenommen.

Wann kam bei Frau Wagler das erste Mal der Wunsch nach einem neuen Signet auf?

Den Gedanken hatte sie wohl schon länger. Das anstehende 25-jährige Firmenjubiläum ist aber eben auch ein geeigneter Zeitpunkt, daß man sowas nochmal neu in Angriff nimmt. Vor ungefähr drei Monaten haben wir dann angefangen konkreter darüber zu sprechen.

Wie müssen wir uns die Arbeit zur Erstellung eines neuen Signets vorstellen?

Am Anfang steht zunächst eine Idee. Hier war es so, daß ich mit Silke Wagler gedanklich eng zusammengearbeitet habe. Sie hatte ganz am Anfang die Idee mit den Äffchen. Für mich war das eine Steilvorlage, denn so ein Tier ist ja nichts, was von Natur aus im Mode- und Schneidereibetrieb naheliegt. Es folgten verschiedene Ideenentwürfe, in denen wir durchgespielt haben, mit welchen Elementen und Motiven so ein Zeichen aufgebaut werden könnte. Den sich herauskristallisierenden Favoriten habe ich dann im Detail graphisch ausformuliert.

Es soll unterschiedliche Ausführungen geben. Wozu?

Die verschiedenen Fassungen unterscheiden sich nach dem Anwendungsgebiet. Größere Ausführungen sind für Flächen gedacht, auf denen genügend Platz ist, zum Beispiel auf einer Einkaufstasche oder einem Schaufenster. Dann gibt es eine Fassung für die Anwendung auf sehr begrenztem Raum, wenn es beispielsweise um sehr kleine Webetiketten für Kleidungsstücke geht. Gelegentlich gibt es auch Farbvarianten, aber wir haben hier vorwiegend mit den Farben blau und gold gearbeitet.

Noch ein Wort zu den Äffchen?

Silke Wagler hat eine Vorliebe für Affen. Die zwei haben auch schon Namen: Fitz und Fummel. Das ist aber eine längere Geschichte… Ich finde es einfach schön, dass auch Humor und ein gewisser Witz in der Sache stecken.

Andreas Stötzner, Graphiker und Designer des neuen Signets
Foto: Margarethe Stötzner

siehe auch: Andreas Stötzner Gestaltung